Flucht vor dem Klimawandel - Menschenrechte, Migration und die Rolle der Schweiz

Freitag 8. März 2019, 18:15–20:00

UZH Zentrum
KOL-F-101

Dr. Bernhard Wehrli, ordentlicher Professor für Aquatische Chemie am Departement Umweltwissenschaften der ETH und Mitglied des Instituts für Biogeochemie und Schadstoffdynamik
Dr. Dominic Roser, Lehr- und Forschungsrat am Interdisziplinären Institut für EThik und Menschenrechte der Universität Freiburg
Dr. Kaspar Schmidt, Head Umwelt und Klima bei Helvetas

Sogenannte „Klimaflüchtende“ werden von der Genfer Flüchtlingskonvention nicht anerkannt. Trotzdem sind sie jetzt schon Realität und mit Sicherheit eine der grössten politischen und rechtlichen Herausforderungen der kommenden Jahre.

Unser wachsender Verbrauch an Rohstoffen beeinflusst nicht nur unser Klima, sondern hat auch direkte Konsequenzen für Wohnraum und die Lebensgrundlagen von Menschen.

In dieser Podiumsdiskussion sollen die verschiedenen Dimensionen sowie die heutigen Ausmasse der komplexen Problematik aus rechtlicher, politischer und naturwissenschaftlicher Sicht beleuchtet werden. Des Weiteren soll auch auf die Rolle der Schweiz und die fragliche etablierte Definition des Begriffs „Flüchtende“ im Angesicht des Klimawandels eingegangen werden.

 

So-called “climate refugees” are not officially acknowledged by the Geneva Convention on Refugees, but they are already a part of today’s reality. This issue will surely become one of the biggest political and legal challenges in the next decades. Therefore, it is crucial to broaden our knowledge about the various dimensions of this complex and transnational problem, which is a direct result of our ongoing negative impact on the global climate.

In this panel discussion, experts with political, legal and scientific backgrounds will come together to discuss this topic and give an explicit outlook on the (future) role of Switzerland.