Werkzeuge für eine effektive Klimaschutz-Kommunikation

Dienstag 5. März 2019, 15:15–16:45

ETH Zentrum
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Maya Mathias (IPU)

Katastrophenszenarien wie Überschwemmungen oder abgebrannte Landschaften sind Symbolbilder in der Kommunikation rund um den Klimawandel. Doch anstatt das Handeln zu fördern, führen sie oft zu Hilflosigkeit und der Einfluss des eigenen Verhaltens wird heruntergespielt.

Ein Grund dafür sind laut Per Espen Stoknes psychologische Hindernisse, die eine angemessene Reaktion verhindern.

Wie können wir über den Klimawandel sprechen, ohne dass wir an diesen Barrieren scheitern? Welche Erkenntnisse bietet die Psychologie in der Diskussion? Im Vortrag "Werkzeuge für eine effektive Klimaschutz-Kommunikation" zeigt Psychologin Maya Mathias, wie wir Hindernisse in der Kommunikation überwinden können und gibt einen Einblick in die Umweltpsychologie.

Scenarios predicting catastrophes such as floods or devastated landscapes are very common images in climate communication. Yet these pictures increase the impression of powerlessness and reduce the impact our own behaviour actually has.

According to Per Espen Stoknes, psychological barriers restrain us from reacting appropriately to climate change.

In what way do we need to communicate climate change in order not to fail on those barriers? What findings does psychological research provide us within that discussion?

Psychologist Maya Mathias presents possibilities of overcoming our psychological weaknesses and gives an insight in environmental psychology.