Mensa

Bereits in den letzten Jahren konnte die Nachhaltigkeitswoche auf eine positive Zusammenarbeit mit den Mensen zurückblicken. In diesem Jahr haben wir an diese entstandenen Beziehungen angeknüpft und die Zusammenarbeit gestärkt, um gemeinsam weitere Schritte auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit zu gehen. Für dieses Ziel finden verschiedene Aktionen statt, welche die Nachhaltigkeit auf der Angebotsseite sowie auf der Nachfrageseite fördert. So werden saisonale, regionale und möglichst nicht klimaschädliche Menus angeboten. Studierende werden durch Labels der Menus über deren CO2-Werte informiert und durch Tischtafeln in den Mensen bezüglich der verschiedenen Aspekte nachhaltiger Ernährung sensibilisieren. Von den Treibhausgas-Emissionen, welche den Klimawandel vorantreiben, über den fairen Handel bis hin zum Thema der ethischen Werte gibt es unzählige Facetten, die direkt oder indirekt eine Rolle spielen. Aufgrund dieser grossen Themenvielfalt im Bereich der nachhaltigen Ernährung sowie dem komplexen Zusammenspiel von Nachfrage und Angebot ist unserer Meinung nach das Handlungs- und Verbesserungspotential riesig. Dabei ist uns wichtig, dass aus eigenem Willen und eigener Überzeugung gehandelt wird.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die positive und konstruktive Zusammenarbeit mit der Compass Group, der SV-Group und dem ZFV bedanken.

Information zum CO2-Label der Menus
Die angebotenen Menus werden mit einem CO2-Label ausgewiesen, um die CO2-Werte der Menus zu vermitteln. Der von den Mensen berechnete Wert wurde mit dem durchschnittlichen Wert von einem Menu verglichen, welcher 1500 g CO2eq-Emissionen beträgt. Vor allem tierische Produkte, allen voran Produkte von Wiederkäuern, nicht saisonale und eingeflogene Produkte sind mit hohen CO2-Werten verbunden (Quelle: eaternity).
Ein Menu, das weniger CO2eq-Emissionen als ein durchschnittliches Menu ausstösst, ist weniger klimaschädigend als das durchschnittliche Menu.
 
Ein Menu, das mehr CO2eq-Emissionen als ein durchschnittliches Menu ausstösst, ist noch mehr klimaschädigend als das durchschnittliche Menu.

An dieser Stelle möchten wir nochmals betonen, dass nachhaltige Ernährung viel weiter reicht als CO2-Emissionen und dass bei einer bewussten Ernährung die verschiedenen Aspekte der Nachhaltigkeit bezüglich deren Wichtigkeit und den eigenen Präferenzen abgewogen werden müssen. Unseres Wissens ist keine objektive Berechnungsgrundlage vorhanden, welche alle Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt. Deshalb beschränkt sich unsere Bewertung auf die CO2-Bilanz.
 
Informationskampagne:
  • 1. Tischtafeln: Die sieben verschiedenen Tischtafeln thematisieren die Themen Fairtrade, Saisonal/ Regional, Foodwaste, Vegetarisch/Vegan, Bio und Verpackungen und sind in verschiedenen Mensen der Hochschulen aufgestellt.
  • 2. Literaturverzeichnis der Tischtafeln

 
Kontakt:
Über Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge, Lob und konstruktive Kritik freuen wir uns sehr!
mensa@nachhaltigkeitswoche.ch